Ein Experimentierraum für neue Formen des Erzählens · Work in Progress
In unserem Labor begegnen Sie keinem fertigen Ausstellungsformat, sondern einem Experimentierraum.
Hier tasten wir uns heran und erproben in ersten Versuchen, wie sich eine Sammlung anders erzählen lässt – partizipativ, vielstimmig und offen für viele Perspektiven. Vieles ist dabei bewusst noch nicht ausgereift: Wir probieren aus, verwerfen und fangen neu an. Die Grundidee: Statt einer einzigen musealen Deutung laden wir unterschiedliche Menschen ein, sich Objekte auszusuchen und ihre eigene Geschichte dazu zu erzählen – Forschende, Künstlerinnen und Künstler, Schulklassen, Menschen aus den Herkunftsgesellschaften der Objekte und viele mehr. Wie das am besten gelingt, ist selbst Teil des Experiments. Auch technisch ist das Labor ein Versuchsfeld. Wir erproben unterschiedliche Wege des Vermittelns – vom klassischen Audio-Guide bis zu KI-gestützten Formaten – und suchen noch nach den Formen, die wirklich tragen. Manches bleibt, manches verschwindet wieder.
Was hier entsteht, sind Vorstufen und Bausteine für ein Konzept, das wir in den kommenden Jahren
weiterentwickeln möchten. Schauen Sie immer wieder vorbei – hier verändert sich ständig etwas.
Erste Versuche – was Sie schon ausprobieren können
Eine kleine, wachsende Auswahl dessen, was bislang entstanden ist – Experimente, keine abgeschlossenen Formate. Die Rundgänge laufen unter dem Arbeitstitel „Eine Sammlung – viele Stimmen“ und verknüpfen einzelne Objekte zu kurzen Hörtouren:
So funktioniert’s: Museums-App vor Ort laden oder ein Leihgerät am Empfang ausleihen, einen Rundgang wählen und von Objekt zu Objekt gehen. Die Beiträge sind auf Deutsch und Englisch verfügbar. Da es sich um laufende Versuche handelt, kann sich das Angebot jederzeit ändern.