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Warum spielen Menschen? Seit Jahrtausenden treten wir im Spiel gegeneinander an, vertrauen auf Glück, schlüpfen in andere Rollen oder verlieren uns für einen Moment in einer eigenen Welt aus Regeln und Fantasie. Spielen verbindet Menschen über Kulturen und Altersgrenzen hinweg – vom Brettspiel bis zum digitalen Multiplayer-Game.
Die Ausstellung LET’S PLAY! lädt ein auf eine Reise durch die Spielkulturen der Welt: von historischen Brett- und Glücksspielen über Spielzeuge und rituelle Spiele bis hin zu Videospielen, virtuellen Welten und Künstlicher Intelligenz als neuem Gegenüber.
LET’S PLAY! ist auch eine Ausstellung zum Mitmachen – mit Spieltischen, interaktiven Stationen und vielfältigen Angeboten für alle Generationen. Sie lädt aber auch zum Nachdenken ein: über Regeln und Regelbrüche, über Zugang und Ausschluss sowie über die Frage, was bleibt, wenn Maschinen besser spielen als Menschen.
Für alle, die gerne spielen, gespielt haben – oder neugierig sind, warum Menschen immer spielen werden.
Why do people play? For thousands of years, we have competed in games, trusted to luck, slipped into other roles or lost ourselves for a moment in a world of rules and imagination. Play connects people across cultures and generations – from the board game to the digital multiplayer game.
The exhibition LET'S PLAY! invites you on a journey through the play cultures of the world: from historical board and games of chance to toys and ritual games, from video games and virtual worlds to artificial intelligence as a new counterpart.
LET'S PLAY! is also an exhibition to join in with – with gaming tables, interactive stations and a wide range of activities for all generations. But it also invites reflection: on rules and the breaking of rules, on access and exclusion, and on the question of what remains when machines play better than people.
For everyone who loves to play, who used to play – or who is curious to know why people will always play.

LET’S PLAY!

Von Kult zu Konzert – Die Rahmentrommel zwischen Ursprung und Gegenwart
In diesem Vortrag im Völkerkundemuseum Heidelberg begibt sich das Publikum auf eine klingende Reise durch Zeit und Kulturen: die Rahmentrommel in archaischen Ritualen der Antike, ihre Bedeutung in unterschiedlichen Kulturräumen bis hin zur modernen Konzertpraxis.
Anhand von historischen Einblicken, kulturgeschichtlichen Hintergründen und praktischen Demonstrationen zeigt die Referentin die erstaunliche Vielseitigkeit dieses kreisförmigen Instruments. Verschiedene Klangfarben und musikalische Traditionen werden hör- und sichtbar.
Der Vortrag verbindet Wissen und unmittelbares Musikerlebnis und lädt dazu ein, ein Instrument kennenzulernen, das seit Jahrtausenden Menschen begleitet und verbindet.

The Politics of the Afterlife: Mortuary Governance and Exclusion in Postcolonial Contexts
Death does not erase social hierarchies. In Spain, Muslim communities confront a mortuary landscape where Christian burial operates as an unmarked default while Islamic cemeteries remain scarce, contested, or entirely absent. This lecture examines how contemporary Muslim burial struggles reveal deeper patterns of exclusion in diverse societies shaped by colonial legacies and ongoing mechanisms of pseudoinclusion. Drawing on collaborative research with the association Entierro Digno and fieldwork documented in the film Descansa en Paz, I analyze how municipal governance, bureaucratic delays, and spatial zoning render dignified Islamic burial structurally precarious. Families face impossible choices: repatriation to countries of origin at prohibitive cost, burial in Christian-managed cemeteries that violate Islamic ritual requirements, or years-long waits for promised Islamic sections that never materialize. These struggles illuminate mortuary politics as a domain where citizenship claims collide with religious normativity, where the dead become agents in community mobilization, and where exclusion in death mirrors patterns of marginalization in life. The lecture argues that examining who governs the dead and under what conditions illuminates broader patterns of citizenship, belonging, and the persistence of colonial hierarchies in societies that claim to have moved beyond them.

Rethinking: A Colonial Lexicon

Ping Pong Social Cup Event

Ping Pong Social Cup Event

Japanfest – Nihon Matsuri
Zusammen mit dem Heidelberger Freundeskreis Kumamoto e.V. lädt das Völkerkundemuseum vPSt zum großen Japanfest in den historischen Garten des Palais Weimar in Heidelberg.
Die Besucher*innen erwartet ein vielseitiges Programm, bestehend aus unterschiedlichsten Workshops, japanischer Teezeremonie, musikalischen Darbietungen, einem Open Cosplay-Catwalk, Kinderangeboten, Führungen durch die Ausstellungen, japanische Köstlichkeiten, eine Pokémon-Tauschbörse und vielem mehr.
Eintritt
(inklusive Zugang zu allen Ausstellungen des Museums)
Regulär: 3 Euro
Ermäßigt: 2 Euro
Programm unter Japanfest – Völkerkundemuseum vPSt Heidelberg

Japanfest – Nihon Matsuri
Zusammen mit dem Heidelberger Freundeskreis Kumamoto e.V. lädt das Völkerkundemuseum vPSt zum großen Japanfest in den historischen Garten des Palais Weimar in Heidelberg.
Die Besucher*innen erwartet ein vielseitiges Programm, bestehend aus unterschiedlichsten Workshops, japanischer Teezeremonie, musikalischen Darbietungen, einem Open Cosplay-Catwalk, Kinderangeboten, Führungen durch die Ausstellungen, japanische Köstlichkeiten, eine Pokémon-Tauschbörse und vielem mehr.
Eintritt
(inklusive Zugang zu allen Ausstellungen des Museums)
Regulär: 3 Euro
Ermäßigt: 2 Euro
Programm unter Japanfest – Völkerkundemuseum vPSt Heidelberg